Eine Röntgenröhre besteht in ihrer einfachsten Form aus einer KATHODE und einer ANODE, die in einem Vakuum innerhalb eines abgedichteten Glasköper sitzen. Im Laufe der Zeit wurden auch bei Röntgenröhren technische Verbesserungen vorgenommen, die allerdings am eigentlichen Prinzip der Erzeugung von Röntgenstrahlen nichts ändern.
- Kathodenarten:
- Kaltkathoden
- Meist in Ionenröhren verwendet. Die Elektronen werden aus Ionen herausgeschlagen, die von der Kathode angezogen werden.
- Glühkathoden
- Die Kathode ist eine Glühdrahtwendel die normalerweise aus Wolfram besteht und auf 2000°C aufgeheizt wird. Um die Glühdrahtwendel entsteht eine Elektronenwolke, die dann zur Anode beschleunigt wird.
Anodenarten:
Fest- oder Stehanode
- Feste Anode, bei der die Elektronen sehr lokal auf eine Fläche treffen. Im Bereich dieses Brennpunktes ist die Abnutzung des Anodenmaterials sehr hoch.
Drehanoden
- Die Anode ist ein Teller, der mit Hilfe einer Achse an einem Rotor befestigt ist. Außerhalb der Röntgenröhre befindet sich der Stator zum Antrieb des Rotors.
